LAT, wir waren dabei – die BSR leider nicht…

Am 18.05. um 14 Uhr im Mauerpark…

…sollte unser Landesaktionstag starten. Eigentlich war alles so gut vorbereitet: Wir hatten eine Veranstaltung erstellt, alle FÖJler_innen eingeladen, kräftig Werbung gemacht, Martin hatte Musik mitgebracht, es gab Essen und sogar ein Laken, das zum FÖJ-Banner umfunktioniert werden konnte… Aber wie Erich Kästner schon sagte: „Es kommt 1. immer alles anders und 2. als man denkt.“

Eigentlich wollten wir Müll sammeln, so wir wie es schon bei unserer Auftaktaktion am 04. Mai im Görli gemacht hatten. Die Aktion war auf der Internet-Plattform Kehrenbürger eingetragen und dank unserer guten Erfahrungen beim letzten Mal waren wir frohen Mutes. Eine Frage machte uns allerdings zu schaffen:

Würden sich bei den grauen Regenwolken überhaupt genug FÖJler aus dem Haus quälen, um mit uns bei gefühlten Minusgraden den Mauerpark aufzuräumen? Und tatsächlich schien der Mauerpark auf den ersten Blick ungewohnt leer. (Trotzdem genauso dreckig wie eh und je.) Doch da hinten – diese Gruppe junger Leute bei der Musik – ach schau an, es  waren doch eine ganze Reihe FÖJler_innen gekommen. Und einige waren auf dem Weg, viele wollten nachkommen. Unsere Befürchtungen waren also unbegründet gewesen.

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Fröhliches Trüppchen kämpft mit Erdbeeren und guter Laune gegen die grauen Wolken…

 

Alles hatte funktioniert. Und sogar das Wetter spielte mit – kein Regentropfen weit und breit. Nur eines fehlte: die BSR. Kein Müllauto weit und breit. Keine Müllsäcke, keine Müllzangen, keine Handschuhe, keine leuchtenden Westen, keine Besen – nichts. Und zu erreichen war am Sonntag natürlich auch niemand.

So fiel unser Landesaktionstag nicht wie befürchtet ins Wasser, sondern einfach aus. Denn wie sollten wir Müll sammeln ohne Gerätschaften und ohne die Möglichkeit, ihn abzutransportieren…? Stattdessen machten wir also ein paar Fotos von uns auf den Steinstufen, zum Beweis: WIR WAREN DA, DIE BSR LEIDER NICHT.

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Die Föjler waren da & hatten spaß –  müll konnten wir leider nicht sammeln…

 

Um nicht allzu deprimiert wieder nach Hause zu gehen, ging es dann noch mit einem großen FÖJler-(Protest?)-Zug zu Martin ins JUP in der Florastraße, wo wir den Landesaktionstag weniger aktiv, aber doch sehr gesellig und gemütlich bei Pizza & Kuchen ausklingen ließen – denn so leicht lassen sich FÖJler_innen bekanntlich nicht die Laune verderben…

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statt großer aktion, gemeinsames essen bei martin: eigentlich auch ganz gemütlich…

 

Die Enttäuschung bleibt, aber zumindest können wir sagen, es lag nicht an uns. Und so hoffen wir, gestärkt durch das zahlreiche Erscheinen der FÖJler_innen (und Martins leckeres Essen), auf unsere dritte große Aktion, den Einheitlichen Landesaktionstag, auf dessen Planung wir uns jetzt konzentrieren…

EIN RIESEN-DANKESCHÖN GEHT RAUS AN ALLE FÖJLER_INNEN UND IHRE FREUNDE, DIE ZU UNSEREM LANDESAKTIONSTAG GEKOMMEN SIND UND NATÜRLICH AN DIE, DIE NOCH GEKOMMEN WÄREN! SCHÖN WAR’S TROTZDEM MIT EUCH ALLEN!

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